Pferd Trauma

Trauma beim Pferd

Seelische Verletzungen erkennen & richtig behandeln

Pferd Trauma

Erste Hilfe in traumatischen Situationen 

  • Schwierige Situationen erkennen und versuchen dementsprechend zu handeln
  • Druck rausnehmen, sofort aus der Situation heraus, z.B. Zaun öffnen und Pferde trennen
  • Bei Schmerz: deeskalieren / beruhigen / zudecken / Kreislauf stabilisieren / Rescue Tropfen / Ohren TTouch / BEMER / evtl. Schmerzmittel / Colosan / Bauchheber TTouch
  • Schnell handeln, sodass das Pferd die Möglichkeit hat, aus dem Schreck rauszukommen
  • Wenn der Besitzer selbst das Problem ist: Herausfinden, an was es liegt, dass das Pferd mit Angst oder Stress reagiert, und sich dann zurücknehmen

Was ist ein Trauma?

Der Ursprung des Wortes Trauma stammt aus der griechischen Sprache, übersetzt bedeutet es „Wunde“. Da das Pferd genauso wie der Mensch aus Körper, Geist und Seele besteht, kann diese Art von Wunde sowohl auf der körperlichen, psychischen wie auch auf der seelischen Ebene vorkommen. Und wie man sich bestimmt sehr gut vorstellen kann, sind alle diese Bereiche miteinander verbunden. Daraus resultierend macht es immer Sinn, das Trauma als ganzheitliches Thema zu betrachten, um schneller und effektiver einen Fortschritt in Richtung Heilung zu erreichen.

Ein Trauma ist ein bestimmtes Erlebnis in der Vergangenheit, als im Leben des Betroffenen mehrere zusammenhängende, ungünstige Kriterien zugleich aufgetreten sind:

  • Die Situation entstand plötzlich, ohne Vorbereitung, mit anderen Worten: Die Situation war unvorhersehbar.
  • Der Augenblick war für den Betroffenen nicht mehr kontrollier- oder korrigierbar.
  • Für das Lebewesen war der Moment unerträglich und die psychische Belastungsgrenze wurde definitiv überschritten. Bei diesem Punkt sollten wir zusätzlich bedenken, dass sogar Beobachter oder Helfer durch die Umstände traumatisiert werden können.
  • Subjektiv hat sich in dem Betroffenen ein Gefühl der Hilflosigkeit verbreitet. Das ganze Geschehen wurde individuell als lebensbedrohlich empfunden.

Nur wenn alle diese Bedingungen erfüllt sind, sprechen wir von einem Trauma. Ist dies nicht der Fall, wird die Situation als unverarbeitetes Belastungserlebnis / Überforderung eingestuft und somit überlegt man sich in der Therapie eine andere Vorgehensweise.

Wir halten also fest: Ein Trauma ist eine ganzheitliche Verletzung durch ein stark belastendes Ereignis.

Ursachen: Was löst ein Trauma beim Pferd aus?


Welche Ursachen können wir bei Traumatisierungen feststellen? Die Auslöser sind immer individuell und dementsprechend unterschiedlich. Hier ein paar allgemeine wie auch konkrete Beispiele:

  • Situationen, die Todesangst hervorrufen
  • Tod eines Herdenmitglieds, eines sehr engen Begleiters
  • Tod eines geliebten Menschen als Bezugsperson
  • plötzliche Verluste: Trennung von vertrauten Tieren, Pfleger- oder Besitzerwechsel, evtl. Stall- bzw. Weidewechsel, Absetzen des Fohlens, Kastration
  • schwere Unfälle oder Verletzungen
  • Gewalteinwirkungen / Misshandlungen körperlicher und / oder seelischer Art
  • übertriebene Arbeitsbelastung
  • sexuelle Übergriffe
  • Isolation oder Mangel an sozialen Kontakten
  • Naturkatastrophen
  • Transport
  • sowie andere Ereignisse

Mitwirkende und Zuschauer sollten bei den hier aufgezählten Punkten selbstverständlich berücksichtigt werden.

Wenn man als neuer Pferdebesitzer in kritischen Momenten abwesend war oder die Vergangenheit seines Pferdes nicht miterleben durfte, oder wenn bestimmte Tatsachen beim Verkauf nicht erwähnt wurden, kann bei all diesen Eventualitäten zu einem späteren Zeitpunkt durchaus mit unerwünschten Überraschungen gerechnet werden.

Da Pferde hochsensible Tiere mit ganz feinen Sinnesorganen sind, werden die oben genannten Ursachen bei ihnen ein breites Spektrum an negativen Gefühlen hervorrufen. Wir haben es auf diesem Gebiet mit Sorge, Angst, Furcht, Aufregung bis zur Hysterie (bei Menschen sogar eine Art von Ohnmacht) zu tun. Ebenso können auch kleinere operative Eingriffe Traumata verursachen.

„Beim domestizierten Pferd geht es leider meistens um Traumata, die ihm der Mensch zufügt.“

Manche der Ursachen, die wir hier aufgelistet haben, finden sowohl in freier Natur bei Wildpferden wie auch bei den domestizierten Tieren statt. Allerdings treten die Belastungsstörungen bei Wildpferden nur selten auf, da sie fast immer die Möglichkeit zu fliehen haben. Zudem haben sie über die Zeit diverse Strategien aufbauen müssen, um zu überleben.

Beim domestizierten Pferd geht es leider meistens um Traumata, die ihm der Mensch zufügt. Durch nicht-pferdegerechte Haltungsbedingungen oder Druck, Dominanz und Gewalt werden die Pferde enorm gestresst. Dabei entstehen z.B. fürchterliche Ängste und daraus resultierend sinkt das Vertrauen zu dem betreffenden Menschen, in schlimmeren Fällen auch zu anderen Menschen, auf null. Die Pferde werden nun aber von uns Menschen versorgt, betreut und wir arbeiten mit ihnen. Wie kann in einem solchen Abhängigkeitszustand und unter solchen Bedingungen dem Pferd geholfen werden? Da sich viele Menschen ihres Fehlverhaltens nicht bewusst sind, entsteht ein Teufelskreis.

Symptome für ein Trauma beim Pferd

Akute körperliche Symptome

  • Nervosität
  • innere Anspannung
  • Herz-Kreislauf-Störungen
  • vegetative Störungen

Akute psychische Symptome

  • Traurigkeit
  • Resignation
  • Aufgedrehtheit

Akute Anzeichen im Verhalten

  • Rückzug
  • Überaktivität mit Übersprunghandlungen

Hinweise auf ein länger anhaltendes (unerkanntes) Trauma

  • chronische Schmerzen (oft undefiniert); Rückenschmerzen
  • Koliken
  • Lymphstau
  • Kotwasser
  • übertriebene Wachsamkeit
  • Schreckhaftigkeit
  • erhöhter Puls
  • innere Unruhe
  • ständiges Herzrasen
  • Schlaflosigkeit
  • Verhaltensänderungen wie Aggressivität oder Panikattacken
  • leerer Blick, Teilnahmslosigkeit
  • Verlust der Lebensfreude
  • Verlust von Bindungen oder Desinteresse an Bindungen und sozialen Kontakten
  • selbstschädigendes Verhalten

Pferde sind Fluchttiere und werden instinktiv in gefährlichen Situationen entweder fliehen oder kämpfen. Als Priorität würde das Pferd, wie schon der Begriff „Fluchttier“ verrät, normalerweise die Flucht wählen, da es in seinem Naturell liegt. Besteht diese Möglichkeit nicht, hat es noch zur Auswahl: sich zu wehren und zu gewinnen, oder zu kämpfen und zu verlieren und sich folglich unterzuordnen, oder sich gleich zu unterwerfen. Diese Entscheidung hängt mit dem Pferdetyp und den jeweiligen Gegebenheiten zusammen.

Um eine Angriffs- oder Fluchtreaktion zu ermöglichen, werden im Organismus die körpereigenen physiologischen und instinktiven Mechanismen aktiviert. Dabei kumuliert sich die Energie, um schnellstmöglich zu handeln. Besteht für das Pferd in diesem Augenblick keine Option, zu fliehen oder zu kämpfen, kann die geballte Energie nicht richtig abfließen. Es entsteht ein Energiestau. Das Tier steht regungslos da, es erstarrt bzw. friert ein und somit können sich traumatische Ereignisse einnisten.

Wenn sich das Lebewesen mitten in einer traumatischen Situation befindet, wird sich seine Psyche automatisch von dem Ganzen distanzieren wollen. Wir sprechen hier von der sogenannten Dissoziation. Man kann es sich wie ein "inneres Aussteigen" der Psyche vorstellen, die sich so vor allzu großer Belastung schützt. Parallel kann das bewusst Erlebte abgekapselt werden, so dass kein Zugriff mehr auf den Inhalt möglich ist. Er wird „eingefroren“. Als gute Beobachter und Pferdekenner könnten wir jedoch, je nachdem in welcher Lage sich das betroffene Pferd befindet, unterschiedliche Symptome oder Reaktionen sehen oder fühlen.

„Trauma-Symptome werden oft übersehen oder nicht erkannt.“

In akuter Situation könnte sich das Trauma auf körperlicher Ebene durch Nervosität, innere Anspannung, Herz-Kreislauf-Störungen oder vegetative Störungen bemerkbar machen. Aus psychischer Sicht könnte uns das Tier traurig, resigniert oder aufgedreht vorkommen. Vom Verhalten her tendiert der Vierbeiner entweder zum Rückzug oder polarisiert es zur Überaktivität mit Übersprunghandlungen.

Oft werden die Trauma-Symptome übersehen oder gar nicht erkannt. Somit summiert sich über längere Zeit die Belastung, was sich dann über chronische Schmerzen (oft sind sie undefiniert), übertriebene Wachsamkeit, Schreckhaftigkeit in Verbindung mit einem erhöhten Puls oder sogar mit immer auftretendem Herzrasen äußern kann. Nicht selten kann man beobachten, dass sich das Verhalten verändert und sich z.B. einerseits durch Aggressivität – die fast immer aus Angst entsteht – ausdrückt oder aber als Panikattacke zum Vorschein kommt.

Bei manchen Pferden wird der Blick der Augen leer. Sie wenden sich von ihrem Menschen oder auch von anderen Pferden ab, haben kein Interesse mehr, eine Bindung aufzubauen bzw. beizubehalten, gehen auf Distanz und haben keinerlei Lebensfreude mehr. Es sieht für Außenstehende so aus, als wären sie sich selbst egal und überhaupt nicht anwesend. Besonders schwierig wird es, wenn die Pferde ein selbstschädigendes Verhalten an den Tag legen und jegliche Art von Hilfe verweigern.


Trauma-Symptom oder andere Krankheit?

Etliche körperliche und psychische Symptome sind bei diversen Krankheitsbildern gleich oder ähnlich. Daher fällt es schwer, ein traumatisches Erlebnis eindeutig zu erkennen. Welcher aufmerksame Pferdemensch wurde bis jetzt noch nicht bei seinem oder einem anderen Pferd mit Rückenschmerzen, Koliken oder Lymphstau konfrontiert? Die meisten gerittenen Pferde haben Rückenschmerzen, die oft mit einer erhöhten inneren Muskelspannung zusammenhängen. Bei Koliken, bei denen die Bäuche aufgebläht und angespannt sind, ist das Verdauungssystem betroffen. Bei Schwellungen an diversen Körperstellen fließt die Lymphe nicht richtig ab. Diese Symptome könnten alle die Vorboten einer Trauma-Erkrankung sein.

Vorteilhaft ist, sein Pferd und dessen Persönlichkeit genau zu kennen. So kann besser beurteilt werden, ob sich der Vierbeiner in bestimmten Situationen unnatürlich benimmt oder ob sich sogar sein Wesen verändert hat und somit möglicherweise schon eine posttraumatische Störung vorliegt. Diese kann plötzlich entstehen oder sich über die Zeit schleichend entwickeln. Alles hängt von der Tiefe des Traumas ab und der Zeit, die seit dem Beginn des nicht verarbeiteten Ereignisses vergangen ist.

Mögliche Komplikationen und Spätfolgen eines Traumas

Bei jedem Trauma ist der Energiefluss im Körper blockiert. Das Trauma siedelt sich in den Körperzellen an. Dadurch kommt es zur Stoffwechselstörung in den Zellen selbst und das Immunsystem gerät außer Kontrolle. Dies bewirkt, dass die Anfälligkeit für Krankheiten wächst.

Wenn es sich um ein einmaliges, isoliertes, akutes Trauma handelt, wie z.B. ein Reitunfall, und wenn die Betroffenen vorher psychisch stabil und physisch fit waren, können sie Glück im Unglück haben. Denn dann könnte das Trauma ohne weitere Folgen verlaufen – vorausgesetzt, dass das Paar Pferd und Reiter das belastende Ereignis innerhalb von ein paar Wochen selber gut verarbeiten und kompensieren.

Schwieriger wird es bei dem wiederholten Verlaufen eines Traumas, also wenn die traumatisierenden Ereignisse öfters hintereinander passieren, z.B. der Betroffene immer wieder misshandelt wird. Nehmen wir an, dass die Symptome über einen längeren Zeitraum falsch interpretiert worden sind oder gar nicht wahrgenommen wurden. Dadurch können sich über viele Jahre Erkrankungen manifestieren. Auf der körperlichen (somatischen) Ebene sind es häufig chronische Verläufe von Rückenschmerzen, Gastritis oder auch Allergien, die uns ins Auge stechen. Auf der psychosomatischen Ebene treten u.a. innere Unruhe, Kotwasser, Kopfschmerzen oder auch Schlaflosigkeit auf. Die Alarmglocken müssten spätestens bei Persönlichkeitsveränderung läuten, die nach einer andauernden und extremen Belastung des Öfteren vorkommen.

„Eine unprofessionelle Behandlung oder eine unpassende Therapie hat meistens fatale Folgen.“

Mögliche Komplikationen tauchen ab und zu aufgrund von kurzzeitigen Erinnerungsmomenten im Bewusstsein auf. Wir nennen das Flashbacks. Auch nicht-bewusste Auslöser können dazu führen: Die sogenannten Trigger, bei denen die Zusammenhänge mit dem traumatischen Erlebnis auf den ersten Blick nicht immer zu erkennen sind. Das können z.B. ein Duft, ein Geräusch, ein Lichtstrahl, ein Wort, eine Bewegung, ein Mensch sein.

Fatale Folgen hat meistens eine unprofessionelle Behandlung oder eine unpassende Therapie. Diese führen nämlich oft zu einer Re-Traumatisierung – das Schlimmste, was passieren kann. Denn dadurch können sich sämtliche körperlichen und psychischen Symptome des Traumas noch einmal drastisch verstärken.

Ein Trauma beim Pferd behandeln


Was sollte getan werden, wenn wir den Verdacht schöpfen, dass ein Pferd traumatisiert ist? Das Allerwichtigste ist, das betroffene Lebewesen zu stabilisieren! Dazu sollte ein professioneller Therapeut konsultiert werden, der bereits Erfahrungen mit traumatisierten Pferden sammeln durfte und diese erfolgreich behandelt hat. Psyche und Körper werden durch naturheilkundliche Verfahren gefestigt. Die Impulse im Gehirn werden neu kodiert und die Körpertherapie steht ebenso im Vordergrund wie das Vertrauen zwischen dem traumatisierten Pferd und seinem Therapeuten.

Es gibt verschiedene Wege zum Ziel: Manche lassen das Pferd schrittweise in seinem Tempo und ohne Druck die vorher gemiedenen Bewegungsabläufe nun kontrolliert ausführen. Dabei muss immer dafür gesorgt werden, dass das Pferd die Möglichkeit bekommt, aus der Situation zu fliehen. Andere legen das Hauptaugenmerk auf die bilaterale Stimulation. Dabei werden die Emotionen von der Erinnerung abgetrennt, so dass parallel eine emotionale Abgrenzung stattfindet. Pferde können während der Behandlung diverse Verhaltensmuster von Lethargie bis hin zum Ausrasten zeigen. Darauf sollten wir stets gefasst sein, um diese extremen Situationen fachlich handhaben zu können. Egal für welchen Weg wir uns entschieden haben, eines ist klar: Wir sollten jede Menge Zeit, Know-how, Geduld, positive Gedanken, Verständnis und Selbstreflexion einplanen.

Traumatherapie für Pferd und Mensch

Ist gleichzeitig eine Bezugsperson (Besitzer, Pflegeperson oder Reiter) des traumatisierten Pferds betroffen, wäre es mehr als sinnvoll, sie bei der Traumatherapie miteinzubeziehen. Ein Beispiel: Nehmen wir an, dass der Halter mit seinem Pferd im Gelände bei Dämmerung ausreitet. Plötzlich biegt ein hupender, beleuchteter großer Traktor mit ziemlich hoher Geschwindigkeit um die Ecke. Das in Panik geratene Pferd scheut, steigt, verliert das Gleichgewicht und überschlägt sich gemeinsam mit dem Reiter. Wie Sie sich sicher sehr gut vorstellen können, haben wir es bei einem solch schrecklichen Unfall mit zahlreichen Faktoren zu tun, die zu einem späteren Zeitpunkt ein Trauma immer wieder neu aufflackern lassen können – der Ort des Geschehens, das Fahrzeug, das Licht, die hupenden Geräusche, die Schmerzen, evtl. die Schreie des Reiters sowie jede Kombination der gesehenen, gehörten oder gefühlten Kulissen.

Strategisch sollte die Behandlung Schritt für Schritt ohne jegliche Überforderung aufgebaut werden. Möglicherweise wäre es von Vorteil, am Anfang den Reiter separat vom Pferd zu therapieren, so dass jeder für sich in eigenem Tempo einen gesunden Zugang zu sich selbst wiederfindet. Erst wenn beide innerlich gefestigt sind, ist der richtige Zeitpunkt, die nächste Entwicklungsphase gemeinsam als Team zu absolvieren. Und zwar behutsam, vertrauensvoll und wohlfühlend.

Naturheilkunde in der Trauma-Behandlung

Homöopathie wirkt wunderbar auf dem Gebiet Traumatologie, auch bei Pferden. Dabei wäre es empfehlenswert, sich an einen qualifizierten Homöopathen zu wenden, der ein passendes Mittel zu der individuellen Symptomatik nach dem Ähnlichkeitsprinzip heraussucht. Als Beispiel könnten wir anhand der Symptome Unruhe mit Herzklopfen, aufgerissene ängstliche Augen, Besserung bei frischer Luft und Ablenkung nach einem Schock mit Todesangst Aconitum verabreichen.

Bachblüten wirken auf seelische Disharmonie ausgleichend als positive Gegenpole. In der Bachblütentherapie werden 38 grundlegende Gemütsverfassungen genannt, die das Lebewesen aus seinem Gleichgewicht bringen. Jedem dieser 38 Zustände entspricht eine Essenz. Wenn man Schreckliches erlebt hat und panisch wurde, würde die Einnahme von Bachblüte Rock Rose die Entwicklung von Mut unterstützen.

Bei APM (Akupunkt-Massage nach Penzel) handelt es sich um eine sanfte, ganzheitliche, schmerzfreie und unblutige Therapie. Nach dem Motto: „Krankheit ist eine Störung des Energieflusses“ spielen hier die Meridiane mit Wurzeln in der Traditionellen Chinesischen Medizin eine Hauptrolle. Das Ziel ist, den Leere/Fülle-Zustand auszugleichen, damit die Energie wieder ungestört fließen kann. Falls Narben vorhanden sind, werden sie entstört, da sie gerne für Blockaden sorgen. Oft wird hier ergänzend mit Farbtherapie gearbeitet. TCM geht mit Nadeln an das Thema, um noch eine tiefere Wirkung zu erreichen.

Im gleichen Boot sitzen natürlich die Physiotherapeuten sowie Osteopathen, um die Blockaden physisch zu lösen und dem Tier mehr Stabilität zu geben.

Für die spirituellen Menschen wäre die Tierkommunikation noch eine Wahl, bei der eine telepathische, non-verbale Verbindung zwischen Tier und Mensch dank des sechsten Sinns entsteht.

Traumatisierten Pferden helfen: Tipps für Pferdebesitzer


Hauptziel der Traumatherapie ist es, die Energie im Körper fließen zu lassen und die Blockaden aufzulösen. Wie kann der Besitzer sein Pferd dabei unterstützen? In erster Linie wäre es wichtig, für eine sichere und pferdegerechte Haltung zu sorgen, bei der sich das Pferd rundum wohlfühlt.

Das bedeutet: Ein Leben in einer harmonierenden Herde zu führen, die ganzjährig draußen genügend Auslauf hat, denn ausreichende Bewegung ist bei traumatisierten Pferden für den Heilungsprozess zuständig und entscheidend. Der nächste, enorm hilfreiche Punkt wäre, für eine einwandfreie, vertrauensvolle Bindung zwischen Halter und Pferd zu sorgen. Im gleichen Zuge sollte natürlich auch die Beziehung zu allen betreuenden Personen, wie z.B. Stallbesitzer, Trainer, Huforthopäde/Schmied und Therapeut, überprüft werden. Alle Menschen, Orte oder Situationen, die dem Pferd Stress verursachen und ihm Angst einjagen, sind zu meiden.

Aktiv können gerne alle Dinge unternommen werden, die das Pferd mag: Gemeinsam entspannt und liebevoll Zeit  verbringen, die Lieblingsstellen kraulen, Ganz- oder Teilkörpermassage kombiniert mit Atemübungen, TTouch anwenden, gesundes und schmackhaftes Futter zubereiten, Post-Trauma Stabilizer sprühen, eine Blütenessenz, die Körper und Seele verbindet und dem Pferd die Option gibt, sich von Schock und Trauma zu erholen, und vieles mehr.

Unsere Produktempfehlung: Die GladiatorPLUS Milieufütterung

Das intelligente Fütterungskonzept für dauerhafte Gesundheit und Lebensfreude

Die richtige Fütterung ist Hilfe zur Selbsthilfe. Im Zusammenspiel mit einem ganzheitlichen, individuell auf das Pferd abgestimmten Therapiekonzept kann die GladiatorPLUS Milieufütterung eine wertvolle Unterstützung sein. Durch ihre ernährungsphysiologischen Eigenschaften festigen die Inhaltsstoffe die normalen Körperfunktionen und können dadurch zur inneren Ausgeglichenheit beitragen. Denn körperliche und psychische Stabilität hängen eng zusammen. Ein besonders beliebter Naturstoff zur Unterstützung in herausfordernden Situationen ist Ginseng. Er gilt als adaptogene Pflanze, das heißt, er kann die körperliche Widerstandsfähigkeit gegen Stress stärken und zur Regeneration des Pferdes beitragen. 

Einem Trauma beim Pferd vorbeugen

Es wurden bereits viele wichtige Hinweise gegeben, auf die wir beim Zusammensein mit unserem Pferd achten sollten und die im besten Fall auch dem Entstehen eines Traumas vorbeugen – eine artgerechte Haltung ermöglichen, für ausreichend Bewegung und stabile Bindungen sorgen, Stress- und Angstauslöser meiden.

Man lernt nie aus. In diesem Sinne ist es ratsam, sich theoretisch und praktisch weiterzubilden. Besuchen Sie z.B. Seminare, in denen man lernt, die Körpersprache der Pferde richtig zu deuten. Ganz entscheidend: Vertrauen aufbauen! Denn je mehr das Pferd vertraut, desto einfacher lässt es sich in schwierigen Situationen führen.

Um das Energiesystem zu harmonisieren und mit unserem Pferd eine Einheit zu bilden, würde ich empfehlen, auch diszipliniert und achtsam an sich selbst zu arbeiten und sich immer wieder zu hinterfragen. Sobald es uns gelingt, mit uns selbst im Einklang zu sein und fokussiert gute Gedanken auszusenden, können wir damit unsere Lieben genauso positiv beeinflussen.

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