Sommerekzem beim Pferd
Was hilft dem Pferd bei einem Sommerekzem?


Erfahrungsberichte: Sommerekzem beim Pferd
Sommerekzem beim Pferd Falki
Sommerekzem beim Pferd Gusa
Das Sommerekzem beim Pferd: vererbt oder eine allergische Reaktion?
Die Ursachen für ein Sommerekzem
Beim Sommerekzem bei Pferden handelt es sich um eine ererbte und/oder erworbene Ekzembereitschaft, deren komplexe Ursachen noch nicht vollständig durchdrungen sind. Für den periodisch rezidivierenden Hautausschlag, der oft mit unerträglichem Juckreiz einhergeht, gibt es eine Rassedisposition, wie etwa beim Islandpferd. Vom Sommerekzem bei Pferden sind aber auch andere Rassen betroffen, wie Araber, Ponyrassen, Andalusier, Lusitonos und Friesen. Die Symptome des Sommerekzem bei Pferden treten vorwiegend in der Allergiesaison auf. Während der kalten Jahreszeit ist der Stoffwechsel wegen des erhöhten Energiebedarfs intensiver, weshalb Allergene, die das Sommerekzem bei Pferden auslösen können, besser ausgeschieden werden.
Der Auslöser für ein Sommerekzem bei Pferden sind sehr häufig Stechmücken der Gattung Culicoides. Nicht der mechanische Reiz des Stiches löst das Sommerekzem bei Pferden aus, es kommt vielmehr zu einer allergischen Reaktion des Pferdes auf die Speichelreste der Mücken. Kriebelmücken stechen am liebsten dort, wo Haare senkrecht stehen, also an Mähnenkamm und Schweifrübe. Sie sind dämmerungsaktiv und besonders unangenehm in den frühen Morgen- und Abendstunden. Ihr idealer Lebensraum sind feuchtwarme Biotope wie Bäche, Teiche oder Misthaufen.
Mögliche Allergieursachen für das Sommerekzem bei Pferden
Ausscheidung über den Darm: 80 Prozent des immunologisch aktiven Gewebes und der Lymphknoten liegen im Darm. Er ist damit nicht nur Resorptions- und Ausscheidungsorgan, sondern kommt als größte Grenz- und Kontaktfläche mit der Außenwelt direkt in Kontakt mit Schadstoffen. Der Darm steht unter ständigem „Beschuss“ potentieller Antigene – Mikroben, Toxine, Parasiten und Allergene. Ein chronisch gestörtes Darmmilieu führt zur Verschlechterung der Anpassung an äußere Reize. Der Verdauungstrakt wird zu einem zusätzlichen Störfeld und so zur Mitursache von chronischen Krankheiten, wie etwa dem Sommerekzem bei Pferden.
Ausscheidung über die Haut: Wenn es einem belastenden Stoffwechsel nicht mehr gelingt, Schlacken und Gifte über Leber, Harn, Schweiß oder Atemluft auszuscheiden, dann wird über die Haut ausgeschieden. Eine empfindliche Haut ist, bei einer eventuell vorliegenden genetischen Disposition zu Allergien, überfordert und reagiert wie schmerzvoll bekannt.
Emotionale Störungen: Negative Emotionen (etwa verursacht durch Besitzer, Betreuer, Boxennachbarn oder Stress) können ebenfalls in die Ursachenkette für ein Sommerekzem bei Pferden hineinspielen und den Energiekreislauf blockieren. Gestaute Vitalenergie, die nicht abgebaut werden kann, lockt blutsaugende Insekten mit ihrem Allergien auslösenden Speichel noch zusätzlich an.
Auswirkungen
Symptome für ein Sommerekzem bei Pferden sind offene, blutige und eitrige Stellen, vorwiegend im Bereich von Mähne und Schweifrübe, in schweren Fällen aber auch am ganzen Körper. Der Allgemeinzustand der betroffenen Pferde verschlechtert sich deutlich. Sichere Prävention oder systematische, vollständige Heilung sind bisher kaum möglich.
Unterstützung des Allgemeinzustandes mit GladiatorPLUS
In den vergangenen Jahren berichteten Pferdebesitzer immer wieder von einer positiven Unterstützung des Allgemeinzustandes durch GladiatorPLUS, auch bei Sommerekzem bei Pferden: Der Juckreiz der betroffenen Pferde habe nachgelassen und der Allgemeinzustand habe sich verbessert. Eine systematische Studie sollte Aufschluss darüber geben, ob eine Anwendung von GladiatorPLUS bei Sommerekzem bei Pferden gezielt angeraten werden kann.
Gegenstand der Studie:
Sommerekzem ist eine oft (aber nicht nur) bei Island Pferden auftretende allergische Reaktion auf Stiche der Stechmückengattung Culicoides, deren komplexe Ursachen noch nicht vollständig durchdrungen sind. Symptome eines Sommerekzem bei Pferden äußern sich in offenen, blutigen und eitrigen Stellen, vorwiegend im Bereich von Mähne und Schweifrübe, in schweren Fällen eines Sommerekzems bei Pferden aber auch am ganzen Körper. Der Allgemeinzustand der betroffenen Pferde verschlechtert sich deutlich. Sichere Prävention oder systematische, vollständige Heilung des Sommerekzem bei Pferden sind bisher kaum möglich.
GladiatorPLUS ist einEnergieelixir, das mit seinen solubilisierten Hauptinhaltsstoffen Propolis und Ginseng (Eleutherococcus senticosus) und durch gezielte Energetisierung bisher erfolgreich zur Unterstützung des Allgemeinzustandes des Organismus und zur Verbesserung der Leistungsbereitschaft eingesetzt wurde.
Konzeption der Studie:
Die Studie wurde über die Dauer von zwölf Monaten (November 2005 bis November 2006) am Wiesenhof in Burbach-Marxell durchgeführt, eines der mit etwa 400 Pferden größten und renommiertesten Islandpferdegestüte in Deutschland. An ihr nahmen 20 Islandpferde mit diagnostiziertem Sommerekzem teil, die GladiatorPLUS als Intervallkur gegen das Sommerekzem bei Pferden regelmäßig verabreicht bekamen. Ein Intervall wurde auf „20 Tage à 25 ml, dann 5 Tage Pause“ festgesetzt.
Zur Auswertung der Studie wurde die Erfolgsrate als Primärvariable gewählt. Sie war definiert als „ekzemfrei“ oder „deutliche Verbesserung des Allgemeinzustandes“. Zusätzlich wurden die typischen Symptome für ein Sommerekzem bei Pferden, wie Wulstbildung, Juckreiz und Scheuerneigung sowie nässende und verkrustete Stellen, jeweils einzeln bewertet. Kontrolluntersuchungen wurden durch Pfleger täglich, Blutanalysen alle drei Monate durchgeführt. Als Vergleichsgruppe dienten die nicht in die Studie einbezogenen Ekzemer des Wiesenhofes.
Ergebnisse der Studie:
Fast alle der Tiere, die gegen das Sommerekzem bei Pferden behandelt wurden, sprachen deutlich auf die Verabreichung von GladiatorPLUS an: Bei 10 verbesserte sich der Allgemeinzustand optimal, bei 19 ließ die Scheuerneigung nach. Der Unterschied zur Vergleichsgruppe war signifikant. Unbehandelt zeigte diese wegen ungünstig schwüler Witterungsverhältnisse und hoher Mückenpopulation im Sommer und Spätsommer 2006 meist verstärkte Reaktionen auf das Sommerekzem bei Pferden.
Nebenwirkungen, die mit der Studienmedikation gegen das Sommerekzem bei Pferden in Zusammenhang standen, traten nicht auf. In einigen Fällen kam es zu einer, aus der Homöopathie bekannten, nicht ungewöhnlichen Erstverschlimmerung, auf die in allen Fällen aber rasch die Verbesserung folgte.
Zusammenfassung der Studie
Die Verträglichkeit und Wirkung von Gladiator PLUS im Einsatz gegen das Sommerekzem bei Pferden wurden sowohl von den Prüfärzten als auch von den Besitzern der behandelnden Islandpferde überwiegend positiv beurteilt. Durch eine gezielte Unterstützung mittels der Inhalts- und Betriebsstoffe von GladiatorPLUS scheint eine deutliche Verbesserung des Allgemeinzustandes erreicht werden zu können. Die beste Voraussetzung für erfolgreiche Prävention und Behandlung von Sommerekzem bei Pferden.
Ausgewählte Fälle im Einzelnen:
Freyja, Stute, geboren 1998, Import 2000, hochgradiges Ekzem
Zustand vor der Studie: Schlechter Allgemeinzustand unter anderem durch äußerst schlechte Futterverwertung. Stumpfes Fell, beinahe vollständig abgescheuertes Langhaar, großflächige offene Stellen an Mähnenkamm, Kruppe und Bauchnaht
Zustand nach der Studie: Deutlich verbesserter Allgemeinzustand bei normalisierter Futterverwertung und hoher Leistungsbereitschaft. Freyja zeigt keinerlei Ekzem-Symptome mehr, Wunden heilten aus. Die Stute steht seit September 2006 erstmals ohne Ekzemerdecke. Auch weitere besondere Pflegemaßnahmen sind nicht mehr notwendig.
Kórund, Stute, geboren 1996, Import 1997, hochgradiges Ekzem
Zustand vor der Studie: Schlechter Allgemeinzustand mit deutlich ausgeprägter Ekzem-Symptomatik
Zustand nach der Studie: Kórund steht seit einem Griffelbeinbruch in der Box – ohne Decke. Ekzem-Symptomatik ging deutlich zurück. Die Stute sieht wesentlich besser aus als im vergangenen Jahr, wird vorsorglich aber weiterhin mit Pflegemitteln behandelt.
Glói, Wallach, geboren 1986, Import 1992, hochgradiges Ekzem
Zustand vor der Studie: Schlechter Allgemeinzustand mit großflächigen Scheuerstellen auf der Kruppe
Zustand nach der Studie: Glóis Allgemeinzustand hat sich verbessert, die Scheuerstellen auf der Kruppe sind nicht mehr zu sehen. Steht – um Rückfälle zu vermeiden – in den kritischen Monaten weiterhin mit Ekzemerdecke und wird geschmiert.
Djákni, Wallach, geboren 1993, Import 2005, Ekzemneigung
Zustand vor der Studie: Guter Allgemeinzustand, kaum Scheuerneigung
Zustand nach der Studie: Allgemeinzustand weiterhin gut, Djákni zeigte keinerlei Ekzem-Symptomatik.
Gustur, Wallach, geboren 1988, Import 1998, mittelschweres Ekzem
Zustand vor der Studie: Schlechter Allgemeinzustand mit deutlich ausgeprägter Ekzem-Symptomatik
Zustand nach der Studie: Scheuerneigung hat deutlich abgenommen, Haarkleid und Haut haben sich normalisiert. Wunden heilten aus. Gustur scheuert sich kaum noch, wird aber weiterhin täglich geschmiert.
Hildur, Stute, geboren 1986, Import 1993, hochgradiges Ekzem
Zustand vor der Studie: Schlechter Allgemeinzustand mit deutlich ausgeprägter Ekzem-Symptomatik
Zustand nach der Studie: Deutlich verbesserter Allgemeinzustand und Abklingen der Ekzem-Symptomatik. Hildur steht mit Ekzemerdecke auf der Weide, wird weiterhin täglich geschmiert.
Djarfur, Wallach, geboren 1992, Import 2005, mittelschweres Ekzem
Zustand vor der Studie: Schlechter Allgemeinzustand mit deutlich ausgeprägter Ekzem-Symptomatik
Zustand nach der Studie: Allgemeinzustand wurde anfangs trotz Gladiator PLUS deutlich schlechter, erst nach einer speziell auf die Blutanalyse abgestimmten Behandlung folgte eine langsame Heilung. Allgemeinzustand deutlich besser. Djarfur steht wieder ohne Decke und scheuert sich trotz ungünstiger Witterung kaum noch.
Bylgia, Stute, geboren 1992, Import 1995, hochgradiges Ekzem
Zustand vor der Studie: Schlechter Allgemeinzustand mit deutlich ausgeprägter Ekzem-Symptomatik
Zustand nach der Studie: Trotz Ekzemwetters scheuert sich die Stute nicht. Haut- und Fellzustand haben sich wesentlich verbessert. Seit September 2006 steht Bylgia ohne Ekzemerdecke.
Quelle der redaktionellen Information: Dr. Martin Steingassner, Tierarzt und Fachbuchautor.


