Nachtestung: Kleinstlebewesen
Analysen sind nur in Deutschland verfügbar
Für ein gutes Bauchgefühl
Wenn Kleinstlebewesen gefunden wurden, ist eine Parasitenbehandlung ein notwendiger Schritt. Oft aber ist sie begleitet von der Frage: Reicht das jetzt? Waren die Maßnahmen wirklich erfolgreich?
Genau hier setzt unsere Nachtestung auf Kleinstlebewesen an. Sie gibt dir die Möglichkeit, die Situation nach der Behandlung genau zu beurteilen. Das schafft Sicherheit und hilft dir, auf Basis eines klaren Befunds zu entscheiden, ob weitere Schritte erforderlich sind. So hast du die Gewissheit, nichts zu übersehen.
Häufig gestellte Fragen
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Dein unvollständiger Test, der nur auf einzelne Parasiten wie Würmer oder Giardien untersucht, birgt das Risiko, andere gefährliche Erreger zu übersehen. Ein unentdeckter Befall kann zu schweren Gesundheitsproblemen führen. Nur ein umfassender Test, der Parasiten, Würmer und Kleinstlebewesen zusammen betrachtet, bietet ausreichendeSicherheit.
Durch die Kombination aller relevanten Testmethoden in einem einzigen, umfassenden Screening erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, eine Infektion frühzeitig zu erkennen. Zudem sind viele Parasitenarten auch für Menschen übertragbar und können besonders für Kinder, ältere oder immungeschwächte Personen gefährlich werden. Ein vollständiges Screening schützt so nicht nur die Gesundheit deines Tieres, sondern auch dein Umfeld.
Darauf gibt es keine spontane Antwort. Für ein hohes Maß an Sicherheit empfehlen wir eine Analyse viermal pro Jahr, besonders bei Tieren, die viel Kontakt mit anderen Tieren haben, oder in belasteten Gebieten leben.
Eine Kotanalyse gewinnt immer dann an Bedeutung, wenn Tiere auffällige Veränderungen zeigen – etwa anhaltenden Durchfall, ungeklärten Gewichtsverlust, Husten oder eine allgemeine Mattigkeit. Sinnvoll ist eine regelmäßige Kontrolle auch bei infektionsgefährdeten Tieren mit viel Außenkontakt oder einem noch nicht vollständig ausgereiften oder belasteten Immunsystem. Auch nach einer Entwurmung kann eine erneute Kotuntersuchung hilfreich sein – als Kontrolle, ob der Befall tatsächlich vollständig bekämpft wurde.
Bandwürmer – Gefährliche Parasiten
Bandwürmer leben meist unauffällig im Verdauungstrakt von Hunden und Katzen und können dort über längere Zeit Nährstoffe entziehen. Für das Tier bleibt der Befall nicht folgenlos, auch wenn er äußerlich oft lange unbemerkt bleibt. Relevanz bekommt das Thema zusätzlich durch den engen Kontakt zum Menschen: Gelangen Bandwurmeier über Umwege auf den Menschen, können sich sogenannte Zysten bilden – langsam wachsende Strukturen, die sich bevorzugt in Organen wie Leber oder Lunge ansiedeln.
Spulwürmer (Ascarididae)
Spulwürmer zählen zu den häufigsten Parasiten bei Hunden und Katzen. In Deutschland gelten schätzungsweise fünf bis zehn Prozent der Hunde als infiziert. Für die Tiere selbst bedeutet ein Befall vor allem eine zusätzliche Belastung des Verdauungssystems. Gleichzeitig überschreitet das Risiko schnell die Artgrenze: Spulwürmer können auf den Menschen übertragen werden und stellen insbesondere für Kinder ein Risiko dar.
Hakenwürmer (Ancylostomatidae)
Hakenwürmer sind weltweit verbreitet – und tragen ihren Namen nicht ohne Grund: Mit ihrem hakenförmigen Kopf verankern sie sich im Darm ihrer Wirte. Auch in Deutschland sind sie relevant, Schätzungen zufolge sind rund neun Prozent der Tiere betroffen. Heikel ist ihre Übertragbarkeit: Die Larven können bereits über Hautkontakt auf den Menschen gelangen.
Leberegel (Dicrocoelium dendriticum)
Leberegel sind unscheinbare, aber folgenschwere Plattwürmer. Sie siedeln sich bevorzugt in der Leber und den Gallengängen von Tieren an – genau dort, wo zentrale Stoffwechselprozesse gesteuert werden. Der Befall kann die Leberfunktion erheblich beeinträchtigen und geht häufig mit Entzündungsreaktionen einher. Brisant ist die Entwicklung in Deutschland: Infektionen mit Leberegeln nehmen zu.
Kokzidien (Coccidia)
Kokzidien gehören zu den einzelligen Parasiten und befallen vor allem den Darm von Pferden, Hunden und Katzen. Die Ansteckung erfolgt meist unauffällig – etwa über infizierten Kot. Schätzungen zufolge sind in Deutschland rund fünf bis zehn Prozent der Haustiere betroffen.
Peitschenwürmer (Trichuris vulpis)
Peitschenwürmer sind weltweit verbreitete Darmparasiten – gut erkennbar an ihrer besonderen Gestalt: ein kräftiges Hinterende, davor ein langes, fadenförmiges Vorderteil. Auch hierzulande spielen sie eine Rolle. In Deutschland gelten rund vier Prozent der Hunde als betroffen, infizieren können sich jedoch ebenso Katzen und Pferde. Für die Tiere ist ein Befall alles andere als harmlos: Die Parasiten reizen die Darmschleimhaut teils massiv, was sich in schweren Verdauungsstörungen bis hin zu blutigem Durchfall äußern kann.
Lungen- und Herzwürmer (Angiostrongylus vasorum)
Lungen- und Herzwürmer zählen zu den besonders tückischen Parasiten, weil sie nicht im Verdauungstrakt bleiben, sondern lebenswichtige Organe angreifen. Sie können sich in Herz und Lunge von Hunden, Katzen und Pferden ansiedeln und dort unbemerkt erheblichen Schaden anrichten. Beim Hund erfolgt die Ansteckung häufig über den Kontakt mit infizierten Schnecken oder Käfern – etwa beim Schnüffeln, Lecken oder Fressen im Freien. In Deutschland sind Schätzungen zufolge bis zu fünf Prozent der Hunde betroffen. Für die Tiere kann ein Befall gravierende Folgen haben: Atemnot, reduzierte Belastbarkeit und Herzprobleme gehören zu den möglichen Anzeichen. Unbehandelt kann sich daraus eine ernsthafte, im Extremfall lebensbedrohliche Situation entwickeln.
Giardien (Giardia)
Giardien gehören zu den häufigsten mikroskopisch kleinen Darmparasiten bei Hunden, Katzen und Pferden. Sie siedeln sich im Verdauungstrakt an und bringen das sensible Gleichgewicht im Darm durcheinander. In Deutschland sind Schätzungen zufolge rund zehn Prozent der erwachsenen Tiere betroffen – bei Welpen und Jungtieren liegt der Anteil mit bis zu 75 Prozent deutlich höher. Gerade bei jungen oder geschwächten Tieren macht sich ein Befall oft deutlich bemerkbar: Der Darm reagiert empfindlich, es kommt zu anhaltendem Durchfall und spürbaren Verdauungsproblemen.
- Proben an drei Tagen sammeln: Sammle den Kot deines Tieres an drei aufeinanderfolgenden Tagen, weil Parasiten nicht unbedingt täglich ausgeschieden werden.
- Probenmenge beachten: Jede Probe sollte die Größe einer Walnuss haben, um eine umfassende Analyse zu ermöglichen. Fülle also das von uns gelieferte Proberöhrchen bis zur Hälfe und füge direkt die Konservierungsflüssigkeit dazu.
- Kühl lagern: Bewahre die ersten beiden Proben bei einer Temperatur von 2–8 °C (im Kühlschrank) auf, damit sie frisch bleiben. Sobald du die dritte Probe entnommen hast, lege alle drei Proben in die mitgelieferte Musterbox und bringe diese schnellstmöglich zur Post. Optimal ist die Probensammlung Samstag, Sonntag und Montag, damit du direkt Montag versenden kannst.
- Kontamination vermeiden: Fange den Kot möglichst direkt nach dem Absetzen auf, um eine Verunreinigung durch andere Tiere oder den Boden zu verhindern. So bleibt die Probe unverfälscht und liefert ein exaktes Ergebnis.
Ein positives Ergebnis sagt dir, dass dein Tier von Parasiten befallen ist. Bei GladiatorPLUS bekommst du in diesem Fall konkrete Empfehlungen zur richtigen Behandlung und Hygiene.
- Gezielte Entwurmung: Nicht alle Entwurmungsmittel wirken gegen alle Parasiten, daher ist es wichtig, den richtigen Wirkstoff zu wählen. WICHTIG: Unsere klare Handlungsempfehlung solltest du mit deinem Tierarzt oder Therapeuten besprechen.
- Nachsorge und Hygiene: Wir geben dir detaillierte Hygienetipps, um eine erneute Ansteckung zu vermeiden. Besonders wichtig: Flöhe bekämpfen! Flöhe sind häufig Zwischenwirte, etwa für Bandwürmer, und können eine erneute Infektion begünstigen.
Ja, du kannst und solltest den Befund vorlegen, um das passende Medikament zu erhalten. Der Befund bietet dafür eine präzise Entscheidungsgrundlage.
Wir empfehlen, 2-3 Wochen nach der Wurmkur noch einmal einen Kontrolltest durchzuführen.
Parasiten wie Spulwürmer, Bandwürmer, Giardien oder Kokzidien wirken oft im Verborgenen – mit spürbaren Folgen für das Tier. Sie können die Darmschleimhaut beeinträchtigen, dem Körper wichtige Nährstoffe entziehen und das Immunsystem dauerhaft fordern. Manche Erreger betreffen dabei nicht nur das Tier: Bestimmte Bandwürmer, etwa Dipylidium caninum, gelten auch für den Menschen als relevant, insbesondere für Kinder und immungeschwächte Personen. Regelmäßige Kotuntersuchungen schaffen hier Klarheit. Sie helfen, einen Befall frühzeitig zu erkennen und gezielt zu reagieren.
