Erbrechen beim Hund
Was hilft Ihrem Hund bei Erbrechen?


Erfahrungsberichte: Erbrechen
Erbrechen beim Hund Pauline | 29.01.2008
Erbrechen beim Hund Rocko | 30.07.2010
| Name/Geschlecht: | Erbrechen beim Hund Rocko/Rüde |
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|---|---|---|
| Alter: | 2 Jahre | |
| Krankheit: | Erbrechen | |
| Wie geht es dem Tier jetzt?: | So lange er Gladiator bekommt beschwerdefrei |
Erbrechen beim Hund - weitere Informationen
Erbrechen beim Hund erfolgt aus einem natürlichen Schutzreflex. Der Körper entleert dadurch den Magen und befreit ihn von Giften, Fremdkörpern oder Parasiten.
Die Hundekrankheit Erbrechen kann vielerlei Ursachen haben. Man unterscheidet zwischen akutem und chronischem Erbrechen. Akutes Erbrechen ereignet sich plötzlich und dauert weniger als zwei Wochen. Es wird ausgelöst durch Futtermittelunverträglichkeit, Fremdkörper, Parasiten, Darmverschluss, Gifte, Medikamentenunverträglichkeit, Infektionserkrankungen, Bauchspeicheldrüsen- oder Dickdarmentzündung. Ursachen für chronisches Erbrechen beim Hund sind: Magen-Darm-Trakt-Entzündung, Magenentleerungsstörung, Krebs oder Lebererkrankungen.
Versucht der Hund vergeblich zu Erbrechen, deutet dies auf eine lebensgefährliche Magendrehung hin. Hierbei werden Blutgefäße, Mageneingang sowie Magenausgang abgeschnürt. Dieser Notfall muss sofort operiert werden.
Erbrechen beim Hund läuft in drei Phasen ab. In der ersten Phase besteht Übelkeit. Sie macht sich durch Unruhe oder verstärkten Speichelfluss bemerkbar. In der zweiten Phase kommt es zum Würgen. Die dritte Phase beinhaltet das eigentliche Erbrechen. Dieses ist mehrfach hintereinander möglich.
Zur Vorbeugung der Hundekrankheit Erbrechen sollte ein geplanter Futterwechsel schrittweise erfolgen. Dadurch kann sich der Verdauungstrakt langsam an die veränderte Futterzusammensetzung gewöhnen. Der lebensgefährlichen Magendrehung lässt sich durch mehrere kleine Mahlzeiten, anstatt einer großen, vorbeugen. Des Weiteren sollte das Tier nach dem Fressen nicht zum Toben animiert werden. Parasiten lassen sich durch regelmäßige Entwurmung vermeiden.
Die Therapie bei akutem Erbrechen besteht anfänglich aus der Entlastung des Magens. Dies geschieht durch Auslassen der Mahlzeiten für 12 bis 24 Stunden. Wasser sollte dem Hund jederzeit zur Verfügung stehen. Ist der Brechreiz überwunden, kann mit der Aufbaudiät begonnen werden. Diese besteht aus Reis oder Kartoffeln. Später kann gekochtes Putenfleisch untergemischt werden. Wichtig ist, dem Hund mehrere kleine Mahlzeiten zu verabreichen, um den Magen zu schonen. Schrittweise wird die gewohnte Nahrung wieder zugefüttert.
Kommen Symptome wie Durchfall, Fieber oder Appetitmangel hinzu, muss der Tierarzt konsultiert werden. Dies gilt auch bei chronischem Erbrechen. Die Therapie umfasst Medikamente, die den Brechreiz unterdrücken. Des Weiteren können dem Hund Infusionen verabreicht werden, um eine Austrocknung zu verhindern. Durch Blutuntersuchungen, Röntgen oder Ultraschall lassen sich weitere Ursachen der Hundekrankheit feststellen.
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