Hufrehe
Als Hufrehe bezeichnet man eine nicht eitrige Huflederhautentzündung. Als Ursachen sind unter anderem Fütterungs- und Haltungsfehler zu nennen.
Aufgrund einer Minderdurchblutung der Gefäße im Huf erfolgt die Zerstörung des sog. Aufhängeapparates. Dadurch verlagert sich der letzte Knochen (Hufbein), was zu einem starken Schmerz, zu Lahmheit und einem steifen und klammen Gangbild führt. Der akute Reheanfall ist oft noch zusätzlich durch eine steife Körperhaltung gekennzeichnet: der sogenannten “Sägebockstellung“.
Bei Hufrehe ist Vorbeugung und damit eine Vermeidung der Krankheit durch richtige Fütterung die beste Therapie. Weitere Informationen zur Hufrehe finden Sie unter (http://equivetinfo.de/html/weide_fruktan.html).
Bei der akuten Hufrehe ist eine sofortige Therapie zwingend notwendig. Wenn Besitzer, Tierarzt und Hufschmied dabei zusammenarbeiten, ist der Erfolg wahrscheinlich. Im Idealfall wird ein individueller Fütterungs-, Behandlungs- (Medikamente, aber so wenig Schmerzmittel wie möglich) und Bewegungsplan (Mechanische Unterstützung durch Spezialbeschlag) erstellt.
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Quelle/ Autor: Anja und Hacky Plath, orthopädische Hufschmiede und Tierheilpraktiker


