Sommerekzem beim Pferd Justy | 30.04.2008
| Name/Geschlecht: | Sommerekzem beim Pferd Justy/Wallach |
|---|---|
| Alter: | 13 Jahre |
| Krankheit: | Sommerekzem, Ekzem |
Welche gesundheitlichen Probleme bestehen bei Ihrem Tier?
Habe Justy Ende 05 mit schwerstem Asthma übernommen. Prognose maximal 50 % Überlebenschance, wenn er genügend
Arbeit bekommt, Prognose bzgl. kompletter Ausheilung der Lunge gleich null. Verdacht auf Lungenemphysem mindestens
50 % des Lungenfeldes. Symptome als er ankam: schwere Bauchatmung rund um die Uhr, kein Atemzug ohne lautes
Rasseln und Röcheln, bläuliche Schleimhäute, asthmatische Hustenanfälle mit erstickungsartigen Symptomen.
Im Sommer starke Ekzemneigung, deutlich zu fett. Sehr unerzogen.
Wie lange bestehen die Symptome bereits?
Als ich ihn bekam, bestanden die Symptome bereits seit Jahren zunehmend, das Pferd sollte eigentlich eingeschläfert
werden.. Im Herbst 07 habe ich ihn mit auf Mykoplasmen testen lassen, da meine anderen Pferde positiv waren. Justy war
ebenfalls positiv.
Was wurde bislang ausprobiert und wie wurde behandelt?
Bevor ich ihn bekam mehrere Jahre schulmedizinische Behandlung – alle denkbaren Ansätze. Als ich ihn bekam stand er
bereits seit einem halben Jahr unter 200 mg Cortison täglich – ohne Erfolg. Nach seiner Ankunft bei mir schleichendes
Absetzen des Cortisons, TCVM Diagnostik und Behandlungsversuche nach jeweiliger Befundlage. Justy stellte sich als
therapieresistent raus. Über lithotherapeutischen Ansatz konnten wir die Therapieresistenz aufheben – TCVM Therapie
begann anzuschlagen – parallel streng kohlenhydratarme Diät, täglich Arbeit und konsequente Erziehung mit sehr klaren
Grenzen. Das „Dauerasthma reduzierte sich deutlich, es kam nur noch zu tageweisen verstärkten Symptomen – oft
wetterabhängig. Die Bauchatmung wurde deutlich weniger. Allerdings verschwand der Husten nie ganz. Die Belastbarkeit
des Ponies war enorm. Mehrere Stunden reiten durch die Kinder machte ihm keine Probleme. Die Atmung wurde unter
zunhemender Belastung eher besser. Verschlimmerungen sofort, wenn er mal einen Tag nicht richtig belastet wurde. Als wir
an einem Punkt waren, wo er zwar täglich immer noch mal wieder anfallsweise Husten und Röcheln mit Bauchatmung
bekam (allerdings deutlich weniger, als früher), machte die Therapie keine weiteren Fortschritte mehr. Im Herbst 07 wurde
Justy wegen der Mykoplasmen mit einer kombinierten Therapie niederfrequente Schwingungen und Gladiator behandelt.
Wann und in welcher Dosierung wurde GladiatorPLUS eingesetzt?
Gegen die Mykoplasmen in Kombination mit den niederfrequenten Schwingungen 2 x 20 Tage a´25 ml pro Tag mit 5 Tagen
Therapiepause zwischen den Intervallen.
Wie geht es dem Tier jetzt?
Bereits bei dem Bluttest nach dem ersten 20 Tage Intervall war Justy im Bluttest Mykoplasmen negativ!!!!
Es geht ihm heute ungleich besser!!!! Es überwiegen symptomfreie Tage – bei drastischen Wetterwechseln kommt es noch
mal vereinzelt zu Tagen, wo etwas vermehrter Husten auftritt, aber dieser ist nicht mehr krampfartig mit Steigerung, sondern
eher so, wie jedes Pferd hustet, wenn es einen Infekt hat. Kondition hervorragend. Letzter Befund nach TCVM Diagnostik
(vom 11.4.08) erstmals nicht nur „gut für seine Verhältnisse“, sondern „die Lunge wird besser im Sinne von es regenerieren
sich Bereiche“. Ein Ergebnis, welches wir niemals auch nur im Entferntesten erwartet hätten.
Erfahrungsbericht: Erfahrungen mit GladiatorPLUS bei Asthma, Atemproblemen, Sommerekzem, Fettleibigkeit und Husten
