Gutachten
Prof. Dr. Enno Freye - Gutachten
Wissenschaftliche Ausarbeitung Prof. Enno Freye Universität Düsseldorf
Natürliche Immunstimulanz zur Energiebereitstellung und Regeneration mit spezieller Zubereitung für Pferde und Hunde. Ein Schweizer Qualitätsprodukt.
Problemstellung:
Bedingt durch die nicht dem natürlichen Verhalten des Pferdes entsprechende allgemeine übliche Fütterung bzw. Futteraufnahme des Pferdes (wenige Rationen mit großen Mengen im Gegensatz zu einer über den Tag verteilten gleichmäßigen Aufnahme kleiner Mengen) kommt es zu einer übermäßigen Belastung des vorhandenen Verdauungsapparates. Die Baustoffe der naturgegebenen Gesundheit, Vitalität und Lebenskraft, sprich Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und Aminosäuren werden somit zum Teil ungenügend aufgenommen und verstoffwechselt.
Auch der durch die Haltung bedingte Wechsel in der Fütterung zwischen Heu, Silage oder z.B. auch Rübenschnitzeln sowie der Befall mit Endoparasiten (Verwurmung) kann zu chronischen Verdauungsstörungen bis hin zu dramatischen Koliken führen. Ebenso entsteht durch ein Übergewicht z.T. pathogener Keime eine Verschiebung des ökologischen Gleichgewichtes der Darmflora. Diese Verschiebung und eine übermäßige Belastung des Verdauungsapparates führen unweigerlich zu einer deutlichen Immunschwächung, da nachgewiesenermaßen ca. 80% des Immunsystems im Darm lokalisiert ist.
Daraus lässt sich folgern, dass o.g. häufig haltungsbedingte Probleme auch andere Erkrankungen nach sich ziehen. Hierzu sind sowohl bakterielle (z.B. Druse), virale (z.B. Influenza) als auch entwicklungsbedingte Erkrankungen (z.B. Osteochondrose) zu zählen. Stärkere Belastungen führen häufig zu einem Leistungsknick, schlecht ausheilenden leichten Infektionen und chronischen Problemen.
Weil eine konventionelle Therapie der bei Pferden häufigen chronifizierten Erkrankungen nicht immer zu dem gewünschten Heilerfolg führt, hat es sich die Firma GladiatorPLUS AG zur Aufgabe gemacht, mit Hilfe von aus der Natur stammenden physiologisch wertvollen Bestandteilen ein einzigartiges neues und ergänzendes Ergänzungskonzept anzubieten, das sich additiv (ergänzend) im Rahmen einer konventionellen veterinärmedizinischen Therapie von Tierarzt und Therapeuten einsetzen lässt.
Es handelt sich hierbei um zwei Naturstoffe, die in ihrer Aufbereitung maßgeblich an der Wirkungsvermittlung von GladiatorPLUS, einem Nahrungsergänzungsmittel, dass speziell auf die bei Pferden, Katzen und Hunden auftretenden Erkrankungen zugeschnitten wurde, beteiligt sind. Die Naturstoffe mit breitem Einsatzprofil sind Ginseng, Propolis, Naturharze und Kieselsäure.
Inhaltstoffe von GladiatorPLUS
1. Ginseng.
Ausführliche Fachinformationen finden Sie HIER.
2. Bei dem Propolis oder dem Trampelwachs der Bienen handelt es sich um ein aus Harzen bestehendes Produkt, welches zur Verhinderung von Keim- und Pilzbefall von den Bienen im Stock eingesetzt wird.
Ausführliche Fachinformationen finden Sie HIER.
Besonderheit von GladiatorPLUS - Herstellungsverfahren
Propolis ist jedoch in Wasser nahezu unlöslich, so dass eine nur unzureichende Resorption durch den Darm stattfindet. Deshalb wurde in einem eigens patentierten Extraktionsverfahren zur Solubilisierung, Dispergierung und Mizellierung aus organischem Material, nicht nur eine 100% Wasserlöslichkeit und gleichzeitige Stabilisierung in hydrophylem Mileu erreicht. Vielmehr müssen durch die Solubilisierung die Wirkstoffe nicht mehr als Kapseln oder Tabletten verabreicht werden, sie können in einem Getränk oder dem Futter beigemischt werden, wobei aufgrund der Solubilisierung und Mizellierung eine bis zu 80%ige bessere Resorption der Inhaltsstoffe von Propolis über die Darmzotten angeboten wird. Und weil durch diese spezielle Aufbreitung des neuartigen galenischen Solubilisierungverfahrens, die harzartigen thermolabilen Propoliswirkstoffe in eine resorbierbare Form überführt werden, erfolgt auch eine damit einhergehende höhere Bioverfügbarkeit. Diese Besonderheit mündet im Organismus letztendlich in eine bessere Utilisation der für eine therapeutische Wirkung verantwortlichen Flavonen, Flavenolenen, Flavononen, Terpenen und aromatischen Aldehyden [17] , so dass eine optimale Wirkanwendung gewährleistet wird.
Gewährleistungsanspruch und Qualitätskontrolle (assurance of quality)
Weil sich GladiatorPLUS AG hohen ethischen Verpflichtungen unterwirft, wird regelmäßig von einem unabhängigen Institut, der Gehalt an aktiven Wirkstoffen im GladiatorPLUS überprüft und in einem Analysenzertifikat hinterlegt. Mit Hilfe der Gaschromatographie wird eine Reinheitsanalyse, gefolgt von einer qualitativen und quantitativen Analyse vorgenommen. Hierdurch kann ein gleichbleibender, standardisierter Gehalt von den relevanten Wirkstoffen Eleutherosid E und B aus Eleutherococcus sentiocosus sowie von Flavanoiden und Querzinderivaten aus dem Propolis-Kittharz verbürgt werden. Fakten, die dem Therapeuten eine ausreichende Sicherheit bei der therapeutischen Anwendung verleihen.
Darreichungsform und Häufigkeit der Anwendung:
GladiatorPLUS wird in 1000/500 ml PE-Kunststoffflasche (Abb.) geliefert, die eine normierte Abfülleinrichtung an der Verschlusskappe aufweist. Über kommunizierende Röhren lässt sich bei geöffneter Flasche, durch Druck, eine definierte Menge von GladiatorPLUS abmessen, das dem Tier dann anschließend in das Futter gegeben werden kann. Erfahrungsgemäß haben sich hierbei verschiedene Dosierungen (den Anforderungen entsprechend; siehe beiliegende Erläuterungen) von GladiatorPLUS bewährt. Die Aufbreitung kann hierbei problemlos dem Futter oder dem Wasser beigemischt werden. Selbst bei Überdosierung sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. GladiatorPLUS kann auch im Rahmen der Vorbeugung oder bei zu erwartenden extremen Belastungen, wie z.B. unter Wettbewerbsbedingungen eingesetzt werden, wodurch eine schnellere Regeneration und Erholung sowie eine Verminderung der Verletzungshäufigkeit zu erwarten ist.
Literatur
1. Farnsworth JN. Siberian Ginseng (Eleutherococcus senticosus): Current status as an adaptagen. In: Economic and Medicinal Plant Research, Wagner HN, Hikino H, Farnswort NR, Editors. 1985, Academic Press: London. pp. 155-215.
2. Wagner H, et al. Immunstimulierend wirkende Polysaccharide (Heteroglykane) aus höheren Pflanzen. Arzneim Forsch/Drug Res, 1985. 35: p. 1069-1075.
3. Fang JN, Proksch A, Wagner H. Immunlogically active polysaccharides of Acanthopanax senticosus. Phytochemistry, 1985. 11: p. 2619-2622.
4. Brehkman I, Grinievitch MA. Der Eleutherococcus in der Medizin. 1968, Vladivostok: Fernost Filiale Akademie der Wissenschaften der UDSSR.
5. Fulder, S. The drug that builds Russians. New Scientist, 1980. 87 : p. 576-579.
6. Glatthaar-Saalmüller B, Sacher F, Esperester A. Antiviral activity of an extract derived from roots of Eleutherococcus senticosus. Antiviral Res, 2001. 50: p. 223-228.
7. Davydov M, Krikorian AD. Eleutherococcus senticosus (Rupr. & Maxim.) Maxim. (Araliaceae) as an adaptogen: a closer look. J Ethnopharmacol, 2000. 72 : p. 345-393.
8. Wacker A. Über die Interferon induzierende und immunstimulierende Wirkung von Eleutherococcus. Erfahrungsheilkunde, 1983. 32 : p. 339-343.
9. Henneicke-von Zepelin H. et al. Efficacy and safety of a fixed combination phytomedicine in the treatment of the common cold (acute viral respiratory tract infection): results of a randomised, double blind, placebo controlled, multicentre study. Curr Med Res Opin, 1999. 25: p. 214-227.
10. Aicher B, Wozniewski T. Eleutherococcus. In: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis. Folgeband 2: Drogen A-K, Blaschek W, et al. Editors. 1998, Springer: Berlin, Heidelberg, New York. pp. 556-597.
11. Betti G. Taigawurzel (Eleurtherococcus senticosus) - das pflanzliche Adaptagogen zur Steigerung der psychomotorischen, mentalen und physischen Leistungsfähigkeit. J Pharmacol Ther, 2002. 6: p. 167-178.
12. Tang W, Eisenbrand, G. Acanthopanax senticosus (Rupr. et Maxim) Harms. In: Chinese Drugs of Plant Origin. Chemistry, Pharmacology, and Use in Traditional and Modern Medicine. 1992, Springer: Berlin, Heidelberg, New York. pp. 1-12.
13. Molokovskii DS, Davydo VV, Tiulenev VV. The action of adaptogenic plant preparations in experimental alloxan diabetes. Probl Endokrinol (Mosk), 1989. 35: p. 82-87.
14. Nuraliev IN, Avezov GA. The efficacy of quercetin in alloxan diabetes. Eksp Klin Farmakol, 1992. 55: p. 42-44.
15. Ivorra MD, et al. Antihyperglycemic and insulin-releasing effects of beta-sitosterol 3-beta-D-glucoside and its aglycone, beta-sitosterol. Arch Int Pharmacodyn, 1988. 296: p. 224-231.
16. Sui,DY, et al. Hypoglycemic effect of saponin isolated from leaves of Acanthopanax senticosus (Rupr. et Maxin.) Harms. Zhongguo Zhong Yao Za Zhi, 1994. 19: p. 683-685.
17. Poprawko SA. Chemische Zusammensetzung der Propolis, ihre Herkunft und Standardisierungsfragen. In: Die Propolis. 1975, Apimondia: Bukarest. pp. 19-22.
18. Metzner J, et al. Zur antimikrobiellen Wirksamkeit von Propilis und Propolisinhaltsstoffen. Pharmazie, 1979. 32: p. 97-102.
19. Schneidewind E, et al. Identfizierung eines aus Propolis isolierten, antimikrobiell wirksamen Inhaltsstoffes. Pharmazie, 1979. 34: p. 103-106.
20. Scheller S, Pawlak F. Anwendung von Peropolis-Extrakten in der Medizin. Heilkunst, 1981. 4: p. 222-233.
21. Bekemeier H, et al. Zur antimykotischen und antibakteriellen Wirkung von Propoliszubereitungen. Medicamentum, 1972. 4: p. 110-113.
22. Alexandrow JS, Danilow LN. Bakterizidnie swoista prpopolisa. Ptchelowodstwo, 1974. 6: p. 28-32.
23. Cizmarik J, Trupl J. Wirkung von Propilis auf Bakteriern. Pharmazie, 1976. 31: p. 656-657.
24. Kiwalkina WP. Preparati prpopolisa dija weterenarii. Weterenarija, 1964. 8: p. 64-65.
25. Kiwalkina WP, Tursunaliew SS. Wlijanie preparatow propolisa na estestwennuju pesistentnost krolikow. In: Biologiya i technologiya produktov pchelovodsta, W.P. Kiwalkina, Editor. 1988, Dnepropetrovk. pp. 101-104.
26. Metzner J, Schneidewind EM, Friedrich E. Zur Wirkung vonn Propilis und Pinocembrin auf Sproßpilze. Pharmazie, 1977. 32: p. 730-733.
27. Cizmarik J, Tripl J. Propolis-Wirkung auf Hautpilze. Pharmazie, 1976. 1: p. 55-58.
28. Ialomiteanu M, Nicolau N, Daghie V. Apitherapeutische Verwendung der Propolis bei Flagellaten- und Pilzerkrankungen. In: Neues in der Apitherapie. II. Int. Apiterapie Symposium. 1976, Apimondia: Bukarest. pp. 148-149.
29. Holz J. Zur Wirksamkeit von Propoliszubereitungen bei otistis media des Hundes sowie Untersuchungen der antibakteriellen und antiviralen Aktivitäten von ethanolischen Propolisextrekten und deren Wirung auf Zellkulturen, Promotionsarbeit Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Fachbereich Veterinärmedizin. 1999, Freie Universität Berlin: Berlin. p. 136.
30. Amoros M, et al. Synergistic effect of flavones against herpes simplex virus type 1 in cell culture. Comparison with the antiviral activity of propolis. J Nat Prod, 1992. 12: p. 1732-1740.
31. Kaleta EF. Einfluß von Propolis der Honisbiene (Apis millifera L.) auf die Vermehrung einer Klein- und Großplaque Variante des Tauben Herpesvirus in vitro. Tierärztl Rundschau, 1991. 46: p. 553-556.
32. König B, Dustmann JH, Baumharze, Bienen und antivirale Wirkung. Naturwisschaftl Rundschau, 1988. 2: p. 43-53.
