Erdstrahlen beim Pferd
Seit Jahrhunderten gibt es zahlreiche Erfahrungen, wie Gesundheitsbelastungen durch Erdstrahlen vermieden werden. Diese Kenntnisse werden inzwischen auch beim Bauen von Pferdeställen eingesetzt.
Erdstrahlen gehen meist von eng begrenzten Zonen und Streifen aus, die von erfahrenen Rutengängern festgestellt werden können. Hinter dem Begriff Erdstrahlen verbergen sich unterirdische Wasserläufe („Wasseradern“), Spalten, Brüche und Verwerfungen aber auch Erzlager und verschiedene sog. Netzgittersysteme, die in regelmäßigen Abständen die Erde überziehen.
Dass solche Reizzonen existieren und sich auf die Gesundheit vom Pferd auswirken können ist eine Tatsache. Der Begriff Erdstrahlen ist etwas irreführend, hat sich jedoch in den Köpfen festgeschrieben. Die Erde strahlt auf jedem Zentimeter. Wir kennen das natürliche Erdmagnetfeld, das luftelektrische Gleichfeld, natürliche radioaktive Strahlung aus der Erde und dem Kosmos, die Schumann – Resonanz – Frequenzen und zahlreiche andere Wellen und Felder im natürlichen Strahlungshintergrund. Wahrscheinlich gibt es über Wasseradern, Spalten und Verwerfungen keine unbekannten, bösartigen Erdstrahlen, die nur über diesen Bereichen vorkommen, wir wissen es noch nicht genau. Die meisten Untersuchungen zeigen vielmehr engräumige Veränderungen in der natürlichen Erdstrahlung.
Bis heute ist die Arbeit mit der bekannten Wünschelrute die zuverlässigste Methode, durch Erdstrahlung belastete Plätze zu finden und – noch viel wichtiger – die ungestörten Plätze. Zahlreiche Ärzte und Wissenschaftler haben im letzten Jahrhundert bisher unwiderlegbare Beweise für das Vorkommen und die Auswirkungen gestörter Standorte für Lebewesen erbracht. Besonders die praktischen Erfahrungen sind beeindruckend, es gibt unzählige Fallbeispiele, die belegen, dass sich der Gesundheitszustand beim Pferd nach der Umstellung verbessert hat. Oft stellen sich die Reaktionen direkt ein, manchmal dauert es eine Weile.
Längere Konfrontationen des Pferdes mit Erdstrahlen führen schnell zu Gesundheitsstörungen bis hin zu ernsten Krankheiten. Das Pferdefell wird stumpf, die Pferde werden zunehmend nervöser. Häufig ist die Futteraufnahme stark reduziert und es kommt zu allmählicher Abmagerung. Erdstrahlung verursacht bei Pferden rheumatische Beschwerden, die Beine schwellen an und Wunden heilen schlecht. Es können auch Lähmungserscheinungen auftreten oder das Tier hat Hufprobleme, lahmt, ist kraft- und energielos. Oft wurden auch Zusammenhänge bei perniciöser Anämie mit Fieber und anderen Komplikationen beobachtet, die sich schnell besserten, wenn eine Umstellung in einen anderen Pferdestall erfolgte. In der Zucht kommt es zu Unfruchtbarkeit. Stuten werden nicht oder erst nach zahlreichen Versuchen trächtig und es treten häufiger Fehlgeburten und Missbildungen auf.
Bei ständig kranken, psychisch auffälligen oder chronisch kranken Pferden sollte man immer an den Einfluss von Erdstrahlen denken.
Bei Standortuntersuchungen vor Ort wird mit der Wünschelrute gearbeitet. Ergänzend setzen erfahrene Untersucher Erdmagnetfeldvermessungen und die Messung der lokalen Gamma- und Neutronenstrahlung ein, die den Rutenbefund oft bestätigen können. Die beste Vorsorge ist der von vornherein ungestörte Standort bzw. die Standortsanierung. Hierbei wird der Pferdestall sorgfältige untersucht und vermessen. Die Reizzonen für Pferde werden markiert und gemieden.
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