Zecken beim Hund
Was hilft gegen einen Zeckenbefall des Hundes?


Erfahrungsberichte: Zecken
Borreliose beim Hund Rowdy | 30.07.2010
Borreliose beim Hund Dusty | 30.07.2010
Kleine Zecke, große Wirkung!
Zecken gehören zu den gefährlichsten Krankheitserregern des Hundes. Zecken beim Hund zählen zur Gattung der sogenannten Ektoparasiten, die sich an ihrem Wirt festsetzen und von dessen Blut ernähren. Hierbei übertragen die Zecken auf den Hund Bakterien, Viren, Einzeller und Würmer, die schwere Krankheiten auslösen können.
Die wohl bekannteste und mitunter schwer zu diagnostizierende Krankheit, die durch Zecken auf den Hund übertragen werden kann, ist die Borreliose, die sich beim Hund zu Beginn durch Fieber, Appetitlosigkeit und Abgeschlagenheit äußert. Im späteren Stadium erst entwickelt das Tier Schwellungen an Muskeln und Gelenken sowie Nierenschäden und Herzprobleme. Ein frühzeitiges Entdecken und Entfernen der Zecken beim Hund ist Gold wert, da die krankheitserregenden Bakterien erst nach etwa 24 Stunden übertragen werden.
Eine weniger bekannte und eher seltener Krankeit, die durch Zecken beim Hund ausgelöst werden kann, ist die Frühsommer-Meningoenzephalitis. Diese Erkrankung ist eine Form von Hirnhautentzündung, die durch Viren übertragen wird und deren Verlauf vom Allgemeinzustand des Hundes abhängig ist. Während ein gesunder Hund meist keine Symptome der Infektion zeigt endet der Krankheitsverlauf eines Tieres mit geschwächtem Immunsystem ohne Therapie häufig tödlich.
Auch die sogenannte Hundemalaria (Babesiose), die ebenfalls durch Zecken beim Hund übertragen werden kann, verläuft nicht selten tödlich. Durch übertragene Einzeller ausgelöst werden die roten Blutkörperchen des Hundes zersetzt. Innerhalb weniger Wochen entwickelt der Hund typische Anzeigen wie dunkler Urin, gelbliche Schleimhäute, Fieber und Schwäche bis hin zur Niereninsuffizienz und Störungen des zentralen Nervensystems.

